Ein  Nachtprogramm, das mit Musik zweier italienische Grossmeister der Postmoderne zu den Sternen entführt: Ludovico Einaudi und Giovanni Sollima. Ihre emotionale Tonsprache  hat hypnotische und entspannende Wirkung zugleich. Einaudis Anweisung lautet für den Pianisten an einer Stelle „come stelle“ – wie Sterne zu spielen. Dazwischen lockern Werke von Giuseppe dall`Abaco, Frank Bridge und anderen diese Sogwirkung auf.

Programm

Johann Kaspar Fischer (1610-1746)

Praeludium harpeggiato

Frank Bridge (1879-1941)

Meditation

Johann Sebastian Bach (1685-1750)

Sarabande C - Dur 

Ryuichi Sakamoto (1952-2023)

Aqua

Ludovico Einaudi *1955

Atoms

Gaspar Cassadò (1897-1966)

Preludio Fantasia

Ludovico Einaudi

Due Tramonti

Giovanni Sollima *1962

Igiul 

Lysander Francescatti (Violoncello), Iris Lichtinger (Piano)

Lysander Francescatti, geb. 2007 ist ein junger Cellist, Sänger und Pianist. Er war Jungstudent im Hauptfach Cello an der  an der Hochschule für Musik und Theater München und begann nach dem Abitur am Gymnasium St. Stephan dort  ein Bachelor-Studium.  Als Knabensolist der Augsburger Domsingknaben sang er u.a. die Uraufführung von Enjott Schneiders „MOZART-FRAGMENTE“ für Knabenstimme & Kammerensemble (2019) sowie zahlreiche Konzertauftritte unter Dirigenten wie Kent Nagano, Sir Simon Rattle, Daniel Harding. Am Cello wurde er bis zu seinem Wechsel an die HMTM von Hanno Simons (stellv. Solocellist des Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks) und Prof. Edward King (Leopold Mozart College der Universität Augsburg) unterrichtet.

Mehrmals war er Stipendiat der Jungen Akademie Neue Musik in München (Künstlerische Leitung Minas Bourboudakis) und Cellist bei JU(MB)LE X , dem Jugendensemble für Neue Musik in Bayern unter Leitung von Johannes X. Schachtner. Mehrmals wurde er zur Teilnahme an der „Cello-Junior Akademie“ von Prof. Julius Berger eingeladen und war so auch jüngster Teilnehmer beim „Zukunftsforum Cello“ von Julius Berger im Oktober 2019. Im Juni 2022 spielte er auf Einladung Giovanni Sollimas als Solist beim renommierten Ravenna Festival und teilte die Buehne mit Massimo Polidori, Solocellist der Mailänder Scala bei der Gesamtaufführung der 6 Suiten von Johann Sebastian Bach für Violoncello. Er war Stipendiat der Detmolder Sommerakademie 2023 und 2026 und 2023 ebenso Stipendiat für eine  Masterclass mit Maximilian Hornung des SiemensArtPrograms in Kooperation mitt dem ARD- Musikwettbewerb. Er war Solocellist des Jugendorchesters der Bayerischen Staatsoper „attacca“ (Ltg. Allan Bergius) und Mitglied des Bayerischen Landesjugendorchesters, das im Patenschaftsprojekt mit dem BRSO unter Sir Simon Rattle (2024) und Ivan Fischer (2026) auftrat. Er war Mitglied im Orchester des Festivals der Nationen der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft mit dem er beim Festival der Nationen in Bad Wörishofen  mit  dem Solisten Igor Levit konzertierte. Im Sommer 2024, 2025 und 2026 wurde er über Video-Audition zur Teilnahme am Young Euro Classic Festival im Konzerthaus Berlin und am Schleswig Holstein Musikfestival in der Elbphilarmonie Hamburg mit dem New Generation Symphony Orchestra unter Leitung von Hugo Ticciati eingeladen. Im Mai 2026 trat er unter dem Mentoring von Julia Fischer beim Festival „Stars und Rising Stars“ in Münchner Künstlerhaus am Lenbachplatz auf. Wichtige Impulse erhielt er durch Meisterklassen bei Giovanni Sollima, Matthew Barley und Viktoria Mullova an der Stauffer Academy Cremona, sowie bei Reinhard Latzko, Julian Arp, Jens Peter Maintz und Wen Sinn Yang. Zusammen mit den Cellisten-Kollegen Heinrich Kremer und Viktor Gmelin gründete er 2025 das TRIO AURA, er tritt zudem regelmässig mit MÀS QUE TANGO auf.